Klinik für Urologie Bochum

Hoden

Unfruchtbarkeit

Abklärung

Zur Abklärung der Unfruchtbarkeit arbeiten wir mit Praxen für Urologie und Reproduktionsmedizinischen Praxen zusammen. Wir sind in diesem Netzwerk beratend tätig und führen erforderlichen Operationen durch.

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Vaso-Vasostomie

Vaso-Vasostomie
Sogenannte Vaso-Vasostomie unter dem OP-Mikroskop
Die Durchtrennung beider Samenleiter des Mannes als Verhütungsmethode ist ein sehr weit verbreitetes Verfahren. Ändert sich die Lebenssituation kann der Wunsch zur Wiedervereinigung der Samenleiter zur Wiederherstellung der Fruchtbarkeit entstehen. Wir führen dies mit einem modernen Operationsmikroskop durch.

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TESE (Testikuläre Spermienextraktion), Kryokonservierung

Die testikuläre Spermienextraktion (TESE) bietet unfruchtbaren Männern mit Fehlen von Samenzellen im Ejakulat (Azoospermie) die Möglichkeit ein eigenes Kind zu zeugen. Die Azoospermie ist eine häufige Ursache männlicher Unfruchtbarkeit. Sie betrifft 10-15% aller ungewollt kinderlosen Paare.

Obstruktive Azoospermie

Hier liegt ein Verschluss im Bereich der Samenwege (Nebenhoden, Samenleiter) vor. Die Spermienproduktion ist in der Regel normal. Häufige Ursache ist die vorangegangene operative Durchtrennung der Samenleiter bei abgeschlossener Familienplanung (Vasektomie). Weitere seltenere Gründe sind Entzündungen im Bereich des Nebenhodens sowie angeborene Erkrankungen. Bei dieser Erkrankung ist eine operative Wiederherstellung des ungestörten Spermientransportes durch eine sogenannte Refertilisierungsoperation (Vasovasostomie) erforderlich.

Nicht-obstruktive Azoospermie

Das Fehlen von Spermien in der Samenflüssigkeit ohne ein anatomisches Passagehindernis bezeichnet man als nicht obstruktive Azoospermie (NOA). Hierbei handelt es sich um eine Störung der Spermienproduktion. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass im Hoden überhaupt keine Samenzellen vorhanden sind. Es können durchaus Spermien gebildet werden. Diese erscheinen aber aufgrund zu geringer Zahl oder anderer Ursachen nicht in der Samenflüssigkeit.

Die testikuläre Spermienextraktion (TESE) ist für Patienten mit nicht obstruktiver Azoospermie die einzige Chance sich den Wunsch nach einem eigenen Kind zu erfüllen. Die bei dieser Methode gewonnenen Spermien oder deren Vorstufen werden umgehend tiefgefroren (kryokonserviert). Hiernach stehen sie für eine spätere intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) zur Verfügung. Diese Schritte werden in enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Praxen durchgeführt.

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