Klinik für UrologieChefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Burkhard Ubrig
Augusta-Kranken-Anstalt gGmbH
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Ob eine Prostata Krebs enthält ist nur mit der Gewinnung von Gewebe sicher nachzuweisen.
Der Verdacht auf ein Prostatakarzinom ergibt sich zumeist durch einen erhöhten PSA-Wert oder einen verdächtigen Tastbefund der Prostata. Es gibt zur Zeit kein bildgebendes Verfahren zum sicheren Ausschluss eines Prostatakarzinoms. Auf die Probeentnahme kann daher nicht verzichtet werden. Die Anzahl der durchgeführten Prostatabiopsien auf der Welt wird in Millionen geschätzt.

Ultraschallgesteuerte Entnahme von Prostatabiopsien
Die Gewebeentnahme findet heutzutage meist unter Lokalanästhesie statt. Auf Wunsch wird zusätzlich ein Schlafmittel gespritzt. Unter Ultraschallkontrolle (Hochfrequenzsonographie/TRUS) werden systematisch 12 Proben aus den Sektoren der Prostata gewonnen. Auf die systematische Entnahme aus 12 Prostata-Sektoren wird zurückgegriffen, da auch mit den modernen hochauflösenden Ultraschallsonden Karzinomherde nicht sicher gesehen werden können. Vor und nach der Biopsie müssen Antibiotika eingenommen werden, um eine Prostataentzündung zu verhindern.