Klinik für Urologie Bochum

Prostata

Externe Bestrahlung (IMRT; von aussen)

Bei diesem Verfahren wird über einen Zeitraum von 6 bis 8 Wochen täglich die täglich gleiche Bestrahlungsdosis gegeben. Die Behandlungen finden jeweils von Montag bis Freitag statt und dürfen nicht unterbrochen werden. Es handelt sich um eine relativ langwierige, aber ambulante Behandlung.

IMRT (sogenannte intensitätsmodulierte Radiotherapie)

Zur Verbesserung der Langzeitansprechraten kann auch versucht werden, eine besonders hohe Dosis auf die Prostata einzustrahlen. In einem solchen Fall spricht man von IMRT. Ziel des Verfahrens ist eine möglichst hohe Bestrahlungsdosis ohne eine Verschlimmerung der Nebenwirkungen. (Da die Bestrahlung nicht nur die Prostata trifft sondern auch z. B. die Blase und Enddarm, können Nebenwirkungen wie häufiges Wasserlassen, dranghaftes Wasserlassen, Blutbeimengungen, Schleimbeimengungen im Stuhl und Durchfälleauftreten). In den meisten Fällen sind diese Nebenwirkungen aber zeitlich begrenzt. Langzeitergebnisse zu IMRT-Behandlungen liegen derzeit nicht vor. Wir können dieses Verfahren unseren Patienten in Zusammenarbeit mit unserem Institut für Strahlentherapie anbieten.

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