Klinik für UrologieChefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Burkhard Ubrig
Augusta-Kranken-Anstalt gGmbH
Bergstraße 26 - 44791 Bochum
Tel.: 0234/517-2651
Fax: 0234/517-2653

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Prostatakrebs-Zentrum Ruhrgebiet | Operation | Bestrahlung | Hormonbehandlung | Chemotherapie
Wegen des breiten Einsatz des PSA-Wertes und der Prostatastanzbiopsie erfolgt die Diagnose des Prostatakarzinoms heute glücklicherweise häufig frühzeitig und im heilbaren Stadium.
Die sicherste Methode der Heilung vom Prostatakrebs, wenn er noch auf die Prostata selbst begrenzt ist, ist die komplette Entfernung der Prostata. Seit über 20 Jahren wird der Eingriff weltweit sehr häufig eingesetzt und ständig verbessert. Der Schwerpunkt bei den Verbesserungen liegt heute neben der Tumorheilung auf dem sicheren der Kontinenz und der Potenz.
Je nach Voraussetzungen von Patient und Tumorerkrankung kann die Operation auf verschiedenen Wegen erfolgen (Endoskopisch mit Hilfe des daVinci Systems in Schlüssellochtechnik; kleiner Unterbauchschnitt ca. 10 cm, Lupenbrilleneinsatz; über einen Dammschnitt).
In unserer Klinik sind diese Operationen vielgeübte Routine. Es gibt 4 Operateure (Chefarzt und 3 Oberärzte) mit jeweils mindestens 16 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet.
Aufgrund dessen sind in der Regel keine wesentlichen Störungen des Heilungsverlaufs zu erwarten. Ihr Krankenhausaufenthalt dauert meist 7-9 Tage.
Da die Prostata und die Nervenversorgung von Harnblasen-Schliessmuskel und Penis in allen Fällen gleich aufgebaut sind, ergeben sich immer die selben, unten genannten Gesichtspunkte. Wir werden im Gespräch mit Ihnen die für Sie am besten geeignete Methode auswählen.
Durch die Zusammenarbeit mit den Spezialisten unseres Prostatakarzinomzentrums am Hause sind wir ausserdem in der Lage, ihnen Alternativmethoden anzubieten.
Die entscheidenden 3 Punkte vor einer radikalen Prostatektomie wegen Prostatakrebs wegen Prostatakrebs aus der Sicht unserer Patienten sind:
Durch den konsequenten Einsatz von mikrochirurgischer Technik unter grosser Vergrösserung, Nervenschonung und Vermeidung von Hitze und Zug während der Operation ist ein durchgreifendes dauerhaftes Problem beim Wasserhalten sehr selten geworden.

Nach der operativen Prostataentfernung (links) wird die Harnblase mit der Harnröhre durch Nähte vereinigt. In den ersten Tagen nach der Operation wird die Verbindungsstelle mit einem Katheter geschient.
Durch die enge Kooperation mit dem Institut für Pathologie (Prof. Dr. Philippou) sind wir in der Lage, bei jeder entfernten Prostata noch während der Operation untersuchen zu lassen, ob die sogenannten Absetzungsränder tumorfrei sind. Dies führt zu einer erheblichen Qualitätssteigerung und ermöglicht prinzipiell noch während der Operation zu reagieren.