KLINIK FÜR UROLOGIE BOCHUM
Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Burkhard Ubrig

Nicht-obstruktive Azoospermie

Das Fehlen von Spermien in der Samenflüssigkeit ohne ein anatomisches Passagehindernis bezeichnet man als nicht-obstruktive Azoospermie (NOA). Hierbei handelt es sich um eine Störung der Spermienproduktion. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass im Hoden überhaupt keine Samenzellen vorhanden sind. Es können durchaus Spermien gebildet werden. Diese erscheinen aber aufgrund zu geringer Zahl oder anderer Ursachen nicht in der Samenflüssigkeit.

Testikuläre Spermienextraktion

Die testikuläre Spermienextraktion (TESE) ist für Patienten mit nicht-obstruktiver Azoospermie die einzige Chance, sich den Wunsch nach einem eigenen Kind zu erfüllen. Die bei dieser Methode gewonnenen Spermien oder deren Vorstufen werden umgehend tiefgefroren (kryokonserviert). Hiernach stehen sie für eine spätere intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) zur Verfügung. Diese Schritte werden in enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Praxen durchgeführt.

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