KLINIK FÜR UROLOGIE BOCHUM
Chefarzt Prof. Dr. med. Burkhard Ubrig

Gutartige Prostatavergrößerung / Verengung / BPH / BPO

Der menschliche Körper verändert sich ein Leben lang. Hautalterung oder Altersweitsichtigkeit zählen zu den am offensichtlichsten auftretenden Phänomen. Auch die Prostata ist diesem Prozess unterworfen. Bei rund jedem zweiten Mann wächst ihr Volumen. Direkt nach der Pubertät hat sie etwa die Größe einer Kastanie, im Alter kann sie auf bis zu 300 cm³ vergrößert sein. Grundsätzlich ist diese Vergrößerung, sofern keine bösartige Zellveränderung mit ihr einhergeht, harmlos. Auch eine gutartige (benigne) Prostatavergrößerung kann allerdings zu einer Einengung des unteren Harntrakts führen. Von Problemen beim Wasserlassen und Reizzuständen der Harnblase bis hin zu Schädigungen der Nieren können die Folgen reichen. 

Eine Prostatavergrößerung kann unbemerkt verlaufen und dennoch schwere Schäden im Körper verursachen. Die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung ist deshalb besonders wichtig. Auch Symptome wie Probleme ein schwacher Harnstrahl oder ein ständiger Harndrang können einen hohen Leidensdruck entstehen lassen. Eine Behandlung der Prostatavergrößerung wird beim niedergelassenen Urologen zunächst medikamentös erfolgen, falls diese Maßnahmen nicht ausreichen, wird eine Prostataverkleinerung notwendig. Die Prostataverkleinerungsoperation wird als Abschälung (bipolare TUR-Prostata), Green-Light-Laser- oder Holmium-Laser-Enukleation (HoLEP), durchgeführt, sowie in der Klinik für Urologie Bochum auch als besonders schonende Aquaablation mit dem AquaBeam®-System der Firma Procept BioRobotics.