KLINIK FÜR UROLOGIE BOCHUM
Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Burkhard Ubrig

Minimal-invasive Chirurgie

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Klinik für Urologie in Bochum liegt in der schonenden endoskopischen Chirurgie (Laparoskopische Chirurgie; Schlüsselloch-Chirurgie). Der Chefarzt unserer Klinik konnte die Entwicklung dieses relativ jungen Bereiches der Urologie in Deutschland mitgestalten und führt diese Eingriffe seit 2002 regelmäßig in hoher Anzahl durch. 

Was ist Minimal-Invasive Chirurgie?

Während bei den so genannten "offenen" Operationen ein längerer Hautschnitt mit Eröffnung des Bauchraumes erforderlich ist, findet die Operation in der geschlossenen Körperhöhle statt. Alle benötigten Miniatur-Präzisionsinstrumente werden über minimale Einschnitte in den Körper eingeführt. Eine kleine Videokamera überträgt hochauflösende Bilder vom Operationsfeld in bis zu 15-facher Vergrößerung und ermöglicht die Beurteilung erkrankter Organe aus verschiedenen Blickwinkeln. Vorteile für den Patienten liegen in den geringen Schmerzen und schneller Erholung nach der Operation, in den kosmetisch günstigen kleinen Narben und einer präzisen, blutungsarmen Operationstechnik unter starker Vergrößerung. Ein hochspezialisiertes Ärzteteam um Dr. med. Ubrig betreut Patienten mit gut- und bösartigen Erkrankungen von Niere, Nebenniere, Harnleiter und Prostata.

Die Durchführung der Schlüssellochtechnik ist heute in spezialisierten Kliniken wie der Urologie Bochum Routine und weitgehend standardisiert. Immer mehr Patienten werden auf diese Art behandelt. Die meisten Eingriffe an Niere und Nebenniere bei gut- und bösartigen Erkrankungen (u.a. Nierenbeckenplastik, Nierenentfernung, nierenerhaltende Tumorentfernung, Nieren- und Harnleiterentfernung, Nebennierenentfernung) können in minimal-invasiver Schlüssellochtechnik durchgeführt werden. Sie gehören heute an spezialisierten Zentren wie Bochum zu den Routineeingriffen.

Kann die minimal-invasive Schlüssellochtechnik in allen Fällen angewandt werden?

Nein. Es kann durchaus vorkommen, dass z.B. beim Vorliegen schwerer Herz- oder Lungenerkrankungen, nach ausgedehnten Voroperationen im Bauchraum oder z.B. bei besonders großen oder ungünstig gelegenen Tumoren eine minimalinvasive Operation nicht ratsam ist. Alle Mitglieder unseres Leitungsteams - Chefarzt und Oberärzte - haben jeweils über 15 Jahre Erfahrung mit der Chirurgie der Harnwege und Geschlechtsorgane auf dem höchsten Niveau. Für jeden Patienten muss in Absprache mit den Narkoseärzten und Internisten sowie dem zuweisenden, niedergelassenen Arzt geklärt werden, welche Operationsform die beste für ihn ist.